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General Motors legt Internet-Pläne auf Eis

19.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der weltweit größte Automobilkonzern General Motors (GM) wird sein im Februar angekündigtes Online-Projekt "Autocentric" nicht in die Tat umsetzen. Dieses Geschäftsmodell sei derzeit "nicht lebensfähig" hieß es zur Begründung. Ursprünglich wollte GM für 50 Millionen Dollar gemeinsam mit seinen 7.800 Autohändlern eine Firma namens Autocentric gründen, die Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller über das Internet verkaufen sollte (Computerwoche online berichtete). Der Autobauer hatte sich über diesen Kanal den Zugang zu neuen Online-Kunden versprochen. Denn viele potenzielle Autokäufer in den USA informieren sich mehrheitlich auf unabhängigen Webseiten, welche Modelle verschiedener Hersteller im Angebot haben. General Motors offeriert dagegen auf seiner Seite

"BuyPower" nur eigene Marken, wie Pontiac oder Chevrolet. (jw)