EG-Kommission stellt zwei Millionen ECU zur Verfügung:

Gemeinsame Entwicklung bei Basissoftware

28.09.1984

BRÜSSEL (CW) - Das Softwareprojekt für eine gemeinsame Entwicklungsbasis "Portable Common Tool Environment" (PCTE) fördert die EG-Kommission im Rahmen des Esprit-Programms.

Ziel des Vorhabens ist es, Softwaresysteme zu entwerfen und zu implementieren, die wiederum zur Entwicklung moderner Software eingesetzt werden können. Als besondere Aspekte unterstreicht das ausführende Konsortium, das die Gruppe Bull, Paris, leitet, und dem unter anderem Nixdorf und Siemens angehören, eine gemeinsame Software-

Entwicklungsumgebung, die Portabilität des Grundsystems sowie die Qualität der hochentwickelten Benutzerschnittstellen. Diese Interfaces sollen in einem lokalen Netz die Verbindung von Arbeitsplatzrechnern mit Rasterbildschirmen unterstützen. Erzielte Resultate sollen die Forschungseinrichtungen des Esprit-Programms, aber auch die europäische Software-Industrie nutzen.

Für das Projekt mit der Dauer von vier Jahren beläuft sich der Etat im ersten Viertel auf zwei Millionen europäische Währungseinheiten (ECU). Davon trägt eine Hälfte die EG, den anderen die Industrie.