Scratchgate

Gehäuse der Apple Watch ist anfällig für Kratzer

27.04.2015
Bereits wenige Tage nach dem Verkaufsstart der Apple Smartwatch klagen erste Käufer über Kratzer am Gehäuse ihrer Apple Watch. Erste Bilder dazu finden sich auch schon in sozialen Medien. Bahnt sich nach Bendgate mit dem iPhone 6 nun etwa ein Scratchgate an?
Foto: Apple

Die Apple Watch ist gerade erst auf den Markt gekommen, schon gibt es erste Berichte und Meldungen über eine starke Kratzanfälligkeit der Apple-Smartwatch. Nutzer klagen bereits nach wenigen Tagen Nutzung über deutlich sichtbare Kratzer am Gehäuse ihrer Apple Watch, deren Anblick ein wenig an die extrem kratzanfällige Aluminium-Rückseite des iPod Touch 4G erinnert.

Die Probleme betreffen bisher aber nicht das Gehäuse der Apple Watch Sport, sondern das Edelstahl-Gehäuse der teureren Apple Watch. Dies kann dadurch erklärt werden, dass die Apple Watch Sport aus härterem Material gefertigt ist, als die Apple Watch. Für Letztere hat Apple eine 316L-Legierung verwendet, statt der härteren 904L-Legierung, die den Preis der Apple Watch wahrscheinlich noch weiter in die Höhe getrieben hätte.

Letztendlich wäre es aber übertrieben, jetzt schon von einem Scratchgate zu sprechen, denn schließlich schlägt sich zumindest das Saphirglas-Display in ersten Kratztests äußerst resistent gegen Kratzer. Es liegt in der Natur der Sache, dass Edelstahl mit Nutzung verkratzt. Anders als bei Smartphones, die man beispielsweise mithilfe einer Smartphone-Hülle vor Kratzern schützen kann, ist eine Smartwatch völlig ungeschützt den Gefahren des Alltags ausgesetzt.

Dieses Video von Dom Esposito zeigt jedoch, dass die Apple Watch ohne großen Aufwand wieder kratzerfrei poliert werden kann. Man sollte jedoch vorsichtig sein, denn wenn die Polier-Flüssigkeit in das Innere der Apple Watch gelangt, könnte die Hardware Schaden nehmen. Deshalb ist der Versuch auf eigene Gefahr.

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