Gegendarstellung

14.09.1984

In der COMPUTERWOCHE vom 20. Juli 1984 ist auf Seite 3 ein Artikel unter der Überschrift "Deutsche CACI schränkt Softwaregeschäft ein" veröffentlicht, der unrichtige beziehungsweise ergänzungsbedürftige Behauptungen enthält, zu denen ich folgendes zu bemerken habe:

1. Zusammen mit einem anderen ehemaligen CACI-Mitarbeiter werde ich als verantwortlicher CACI-Chef bezeichnet. Es wird ferner behauptet, ich sei Prokurist bei der Firma CACI gewesen.

Diese Behauptung ist unrichtig. Ich war nicht Prokurist der Firma CACI und im Gegensatz zu dem anderen genannten Mitarbeiter nicht für das gesamte Unternehmen leitend tätig oder auch nur zuständig. Ich war lediglich Chef eines der sechs vorhandenen Departments, das ich innerhalb der Geschäftsstelle Hamburg verantwortlich leitete.

2. Aus den Formulierungen "im Schnellverfahren gefeuert" und "mußten ihren Hut nehmen" könnte der Anschein entstehen, als sei mir von der Firma CACI fristlos gekündigt worden. Ein solcher Anschein wäre unrichtig. CACI hat keine fristlose, sondern eine fristgemäße, Kündigung ausgesprochen, der ich nicht widersprochen habe.

3. Aus der Erwähnung der Entwicklung des Produktes System factory im Zusammenhang mit der Entwicklung bei der Firma CACI könnte der Anschein entstehen, als habe die Verantwortung für die Entwicklung des Produktes beim deutschen Management gelegen. Dieser Anschein wäre unrichtig. Richtig ist, daß ausschließlich das Management mit Sitz in Amsterdam für die Entwicklung, das Marketing und den Vertrieb des Systems verantwortlich zeichnete.