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Gegen den Trend: Peoplesoft brilliert

26.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ungeachtet der derzeitigen IT-Konjunkturkrise hat die US-Softwareschmiede Peoplesoft die Erwartungen der Wallstreet-Analysten einmal mehr übertroffen: Der Anbieter von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware meldete in seinem ersten Fiskalquartal einen Nettogewinn von 36,1 Millionen Dollar oder elf Cent je Aktie. Damit konnte Peoplesoft seinen Profit im Vorjahresvergleich mehr als verdoppeln (Q1 2000: 16,8 Millionen Dollar oder sechs Cent pro Anteilschein). Die Prognosen der Analysten für den abgelaufenen Berichtszeitraum hatten nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial bei einem Plus von neun Cent je Aktie gelegen. Der Umsatz der im kalifornischen Pleasanton ansässigen Firma kletterte um 34 Prozent auf 503,1 Millionen Dollar. Auch in seinem vierten Fiskalquartal 2000 hatte Peoplesoft deutlich besser als von den Analysten erwartet abgeschnitten (Computerwoche online berichtete).