Nvidias mobile Mittelklasse

Geforce 9500M GS und Geforce 9300M G

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Mit dem Geforce 9500M GS und dem Geforce 9300M G kommt Nvidias neue 9000er-Serie jetzt auch ins Notebook. Wir testen, welche Vorteile die mobilen Grafikchips bringen.

Eher klammheimlich hat Nvidia die beiden ersten Vertreter der 9000er-Serie für Notebooks herausgebracht. Statt einer großen Ankündigung gibt es einen verschämten Hinweis auf der Webseite, der nur direkt und nicht über das Menü von Nividas Webseite zu erreichen ist.

Asus M51SN: Eines der ersten Notebooks mit dem Geforce 9500M GS
Asus M51SN: Eines der ersten Notebooks mit dem Geforce 9500M GS

Doch trotzdem haben die beiden Neulinge, der Geforce 9500M GS und der Geforce 9300M G schon ihren Weg in einige Notebooks gefunden. Den leistungsschwächeren Chip Geforce 9300 G setzt zum Beispiel Medion im Aldi-Notebook Akoya MD96630 oder Asus im Subnotebook U6SG ein. Wir hatten die rechenstärkere Variante Geforce 9500M GS im Test: Er sitzt im Asus-Notebook M51SN nebst 512 MB Grafikspeicher. Der Laptop mit 15,4-Zoll-Display arbeitete mit Intels Penryn-Prozessor Core 2 Duo T8300 (2,4 GHz) und kostet rund 1100 Euro.

Produkt

Asus M51SN

Hersteller

www.asus.de

Preis

rund 1100 Euro

Prozessor

Intel Core 2 Duo T8300 (2,4 GHz)

RAM

2 GB DDR2-667

Festplatte

250 GB

Display

15,4 Zoll, 1440 x 900 Bildpunkte

Auf den zweiten Blick wird deutlich, warum Nvidia den Start der beiden neuen Mittelklasse-Chips nur kleinlaut bekannt gab: Es hat sich gegenüber den Vorgängern aus der 8000er-Serie kaum etwas geändert. Der Geforce 9300M G entspricht dem 8400M GS, der Geforce 9500M GS weist die gleichen technischen Daten wie der 8600M GT auf.

Außerdem basieren die neuen Chips auf dem gleichen Fertigungsprozess (80 Nanometer) und der gleichen Direct-X-Version (10.0) wie die Vorgänger. Laut Nvidia hat man aber bei den neuen Chips den Herstellungsprozess besser im Griff, was sich in einer geringeren Ausschussrate und einer etwas niedrigeren maximalen Leistungsaufnahme der 9000er-Chips niederschlägt.

Grafikchip

Geforce 9500M GS

Geforce 9300M G

DirectX-Version

10.0

10.0

Fertigungsprozess

80 Nanometer

80 Nanometer

Stream-Prozessoren

32

16

Taktrate Chip

475 MHz

400 MHz

Taktrate Shader

950 MHz

800 MHz

Taktrate Speicher

700 MHz

600 MHz

maximaler Speicher

512 MB

256 MB

Speicherbusbreite

128 Bit

64 Bit

Wie sich der Geforce 9500M GS in Spielen unter DirectX 9 und DirectX 10 schlägt, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.