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Gefährliche Spam-Mails mit Lüge über Jackson-Selbstmord im Umlauf

10.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Experten von Sophos warnen vor Spam-Mails, in denen behauptet wird, Michael Jackson hätte Selbstmord begangen. Ahnungslose Computeranwender sollen auf diese Weise mit einem Trojaner infiziert werden.

Nach eigenen Angaben haben die Antivirenexperten bereits Hunderte versendete Spam-Mails identifiziert, die das große Medieninteresse am Prozess des Popstars ausnutzen. In den Spam-Mails mit der Betreffzeile: "Re: Suicidal aattempt" wird in ansonsten fehlerfreien Englisch behauptet, dass Jackson einem Selbstmordversuch begangen habe. Dabei habe der 46-Jährige einen Abschiedsbrief hinterlassen, in denen er einige seiner Sünden beichtet...

Wenn Anwender nun auf den darunter angezeigten Link "Read more..." klicken, gelangen sie auf eine angeblich überlastete Website, die heimlich schädlichen Code auf ihren PCs installiert.

Experten bei Sophos haben den Code analysiert und festgestellt, dass er selbst wiederum versucht, einen weiteren Trojaner herunterzuladen. Dieser ist als Troj/Borobt-Gen bekannt. Sophos PureMessage wurde aktualisiert, damit die Spam-Mail automatisch am E-Mail-Gateway erkannt wird. (mb)