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Gateway und HP beenden Patentstreit

02.03.2006
In einem langwierigen Patentstreit zu PC-Technik haben sich Gateway und Hewlett-Packard jetzt auf einen Vergleich geeinigt.

In dessen Rahmen wird Gateway, US-Pionier des Computer-Direktvertriebs, an HP 47 Millionen Dollar zahlen, davon 25 Millionen binnen Wochenfrist nach Unterzeichnung der endgültigen Vereinbarung. Daneben beinhaltet der Vergleich in Teilbereichen eine Überkreuzlizenzierung der Patente beider Firmen für die Dauer von sieben Jahren.

HP hatte Gateway im März 2004 vor den Kadi gezerrt und dem Konkurrenten die Verletzung eigener Patente in Bereichen wie Tastatureigenschaften und Notebook-Energieverwaltung vorgeworfen. Gateway hatte im Mai mit einer Gegenklage reagiert und wiederum HP beschuldigt, gegen seine Patente zu verstoßen. Wessen Patente die wichtigeren sind oder waren, macht der Vergleich deutlich (HP ist im Besitz von rund 6000 Patenten im PC-Bereich).

Gateway hat aufgrund der Übereinkunft seine Bilanz für das am 31. Dezember abgeschlossene Geschäftsjahr revidiert und den ausgewiesenen Gewinn von 49,5 Millionen Dollar auf 32,8 Millionen reduziert. (tc)