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Gateway plant weitere Massenentlassungen

03.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der finanziell angeschlagene PC-Hersteller Gateway will mit einem kräftigen Tritt auf die Kostenbremse 2004 wieder die Gewinnzone erreichen. Wie das "Wall Street Journal" aus Insider-Kreisen erfahren hat, plant das kalifornische Unternehmen, bis Ende Oktober mehr als 1100 seiner insgesamt noch 8700 Mitarbeiter auf die Straße zu setzen. Betroffen sind angeblich vor allem die Montage, Fertigung sowie Teile des Vertriebs in den Niederlassungen in North Sioux City und Sioux Falls, South Dakota, sowie in Hampton, Virginia. Dem Bericht zufolge verhandelt Gateway derzeit mit den Auftragsfertigern Celestica, Solectron und Winstron über die Auslagerung der Bereiche. Im vergangenen Monat hatte Gateway bereits die Produktion von Billig-PCs an die taiwanesische Foxconn Corp. übergeben und IBM mit dem Support seiner Server beauftragt.

Die Company verspricht sich von den jüngsten Restrukturierungsmaßnahmen einen Rückgang der jährlichen Betriebskosten um rund 100 Millionen Dollar - zusätzlich zu den bereits beschlossenen Kürzungen in Höhe von 200 Millionen Dollar. (mb)