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Gates-Stiftung fördert Mobile Banking

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Die Bill & Melinda Gates Foundation fördert gemeinsam mit der GSM Association Mobile-Banking-Projekte in Entwicklungsländern.

Das gaben die philanthropische Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates und der Mobilfunk-Branchenverband auf dem Mobile World Congress in Barcelona bekannt. Sie experimentieren gemeinsam mit Programmen, bei denen Verbraucher in Asien, Afrika und Lateinamerika mit ihren Handys Zugriff auf Finanzdienstleistungen wie Mikrokredite bekommen. Das Ganze ist Teil einer breiteren Bemühung, das Mobiltelefon in Entwicklungsländern zu einem Finanzwerkzeug zu machen.

Die Gates-Stiftung und die GSMA haben bereits existierende Mobile-Finance-Programme wie etwa M-PESA in Kenia (ein Joint Venture von Safaricom und Vodafone) analysiert und arbeiten nun mit Banken, Carriern, Regierungen und Microfinance-Organisationen an 20 neuen Pilotprojekten. Die Bill and Melinda Gates Foundation fördert diese mit 12,5 Millionen Dollar. Der GSMA gehören unter anderem große Netzbetreiber wie Vodafone Group, China Mobile Communications oder AT&T an.