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Gartner: Vernetzte Geräte gefährden IT-Sicherheit

12.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die starke Verbreitung von unterschiedlichen Internet-Zugangsgeräten wird nach Ansicht von Gartner mehr und mehr zu einer Bedrohung für die Sicherheit der Unternehmens-IT. Die Übertragung von Inhalten und Services, beispielsweise auf PDAs (Personal Digital Assistents), Handys oder Smartphones würde es den IT-Abteilungen zunehmend erschweren, ihre Systeme gegen Angriffe von Außen oder Datendiebstahl zu schützen, sagte Gartner-Analyst Rich Mogull auf der diesjährigen Konferenz "ITxpo" in Orlando, Florida. Das liege zum einen daran, dass die Mehrzahl dieser Geräte von sich aus nicht über ausreichende Sicherheitstechnologien verfügten. Zum anderen hätten die IT-Verantwortlichen inzwischen mit einer nahezu unüberschaubaren Anzahl an unterschiedlichen Standards und Plattformen zu kämpfen, auf welche die Darstellung der Inhalte angepasst werden müsse. Zudem

würden auf Grund der schnellen Produktzyklen dieser Geräte bereits etablierte Sicherheitsstrukturen rasch wieder hinfällig, so Mogull. Erschwerend komme hinzu, dass mobile Geräte relativ leicht gestohlen oder verloren gehen können.

Seiner Ansicht nach könnten Unternehmen diesen Sicherheitsrisiken am besten begegnen, wenn sie ihren Kunden ihre Dienste künftig nur noch via Browser zur Verfügung stellen. Dies sei auf absehbare Zeit weiterhin das sicherste Interface für diese Zwecke.