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Gartner: Sun holt sich Unix-Server-Marktanteile zurück

14.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aktuellen Zahlen von Gartner Dataquest zufolge konnte Sun in seinem Kernmarkt Unix-Server im ersten Quartal 2002 in den USA wieder Boden gut machen. Die Firma von CEO (Chief Executive Officer) Scott McNealy steigerte ihren Marktanteil demnach in Jahresvergleich um 3,3 Prozent auf 54 Prozent. Die in diesem Segment drittplatzierte IBM verlor im gleichen Zeitraum 4,1 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent. HP legte auf Platz zwei mit 3,2 Prozent fast ebenso stark zu wie Sun und erreichte 19,8 Prozent Marktanteil. Insgesamt fiel das Volumen des Unix-Segment von 1,8 auf 1,7 Milliarden Dollar. Es machte rund 40 Prozent des gesamten Server-Markts von 4,3 Milliarden Dollar aus.

Über alle Segmente hinweg ist IBM die unangefochtene Nummer eins der Server-Hardware. Der Anteil des Konzerns stieg um 1,3 auf 29,3 Prozent. Sun konnte sich dank der guten Unix-Performance um 2,2 auf 23,6 Prozent steigern. Bei Intel-basierten Systemen (1,5 Milliarden Dollar) legten die Armonker auf Platz drei um 2,6 auf 10,2 Prozent zu. Marktführer Dell gab zwei Prozentpunkte ab und erreichte 27,5 Prozent Marktanteil. Bei Linux-basierten Systemen (236 Millionen Dollar) legte IBM um 19 auf 34,4 Prozent zu. Während fast alle anderen Segmente nachgaben, wuchs der Linux-Sektor um 78,9 Prozent. (tc)