Unternehmen benachteiligt

Gartner nennt Upgrade-Optionen auf Windows 7

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Gartner hat Microsofts Angebot, neu gekaufte PCs auf Windows 7 aufzurüsten, unter die Lupe genommen. In der Schusslinie steht ein Limit von 25 Rechnern pro Kunde.

Mit seinem Programm Windows Upgrade Option (WUO) bietet Microsoft Neukunden von PCs die Gelegenheit, ab Ende Juni gekaufte Rechner nach dem Erscheinen von Windows 7 ab dem 22. Oktober kostenlos auf das neue Betriebssystem aufzurüsten. Pro Kunde können laut Gartner 25 Computer in den Genuss des Upgrades kommen, fünf mal so viele wie bei der Markteinführung von Windows Vista vor drei Jahren. Gartner zufolge ist die Beschränkung bislang nicht von Microsoft publiziert worden.

Privatpersonen, Freiberufler und kleinere Unternehmen dürfte dies genügen, größere Unternehmen könnten jedoch in Schwierigkeiten kommen. Wer heute 100 Computer kauft, muss erst für Vista und dann ab Herbst das Upgrade für 75 Maschinen zahlen. Oder er schließt eine Software Assurance bei Microsoft ab, was ebenfalls ins Geld geht. Gartner-Analyst Michael Silver hat daher drei Ratschläge für unentschlossene Kunden bereit:

  • Sie sollten mit dem PC-Hersteller eine kostenlose Aufrüstung aller PCs aushandeln. Dies sei bereits in der Vergangenheit passiert, da die Konzerne die Möglichkeit dazu hätten.

  • Sollte dies nicht klappen, sollten Unternehmen bis zum 22. Oktober maximal 25 neue PCs kaufen. Weitere Investitionen sollten erst nach dem Start von Windows 7 erfolgen.

  • Sie sollten die Software Assurance evaluieren, die laut Gartner 100 bis 150 Dollar pro PC über drei Jahre kostet. Diese erlaubt kostenlose Upgrades während der Vertragslaufzeit.