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Gartner: Enttäuschendes Weihnachtsgeschäft im deutschen PC-Markt

02.02.2006
Nur 3,1 Millionen PCs wurden nach Zählung von Gartner im vierten Quartal 2005 in Deutschland verkauft.

Das waren lediglich 4,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Notebook-Segment wuchs im Jahresvergleich um 25 Prozent, für Desktops ging es dagegen um neun Prozent bergab. "Die Verkäufe im Weihnachtsgeschäft waren enttäuschend", klagt die Gartner-Analystin Meike Escherich. Zwar sei das Geschäftskundensegment um zwölf Prozent gewachsen, dafür habe der Privatkundenbereich gegenüber dem ohnehin schon schwachen Vorjahresquartal um nochmals vier Prozent nachgegeben.

"Die politische und wirtschaftliche Situation spiegelt sich um Kaufverhalten der Privatkunden wieder", so Escherich. Als zweitgrößter PC-Markt Europas (hinter Großbritannien) sei Deutschland aber immer noch attraktiv.

Für 2006 erwartet Gartner erneut das größte Wachstum im Notebook-Bereich. Dabei werde der Preiskampf unter den (globalen) Top-Marken dazu führen, dass deutsche Anbieter erneut Marktanteile abgeben müssten. Ihr Fokus müsse sich weiter in Richtung Desktop und Nischenbereiche entwickeln. (tc)