CeBIT

Fujitsu zeigt Produkte, Services und Lösungen

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Fujitsu hat eine ganze Reihe interessanter Neuheiten im CeBIT-Gepäck.
Fujitsu-Europachef Marcel Schneider
Fujitsu-Europachef Marcel Schneider

Das Unternehmen steckt derzeit mitten in einem Umbau und will sich auf Basis seines Produkt- und Technologieportfolios stärker als Anbieter von Dienstleistungen und Lösungen aufstellen. Wie sich die weltweit bereits angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen konkret in Europa und Deutschland auswirken, konnte Europachef Marcel Schneider auf der CeBIT-Pressekonferenz des Unternehmens am Montag nicht sagen. Fujitsu Technology Solutions will in der Region CEMEA&I seine Kosten um jährlich 150 Millionen Euro senken. Derzeit liefen die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretungen; Details werde man zu gegebener Zeit mitteilen.

Fujitsus Cheftechnologe Josef Reger stellte einige ausgewählte Produkte und Lösungen vor, die das japanische Unternehmen in Hannover präsentiert. Der neue Server "Primergy CX420" soll speziell kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen, die ihre eigene IT betreiben. Er packt zwei Server, die mit Windows Server 2012 hochverfügbar geclustert sind, in eine Box. Die neue Notebook-Linie "Lifebook E" bietet unter anderem schlanke und elegante Business-Notebooks, die sowohl dem Endnutzer gefallen als sich auch weitreichend zentral administrieren lassen sollen.

Erstmals in Deutschland zu sehen ist das Android-Tablet "Stylistic M702", das in gewissem Rahmen wasser- und staubgeschützt ist ("semi-ruggedized"). Premiere hatte das Gerät bereits vor einigen Tagen auf dem Mobile World Congress in Barcelona gefeiert, wo Fujitsu auch allerlei Windows-Tablets präsentiert hatte.

Mit "PalmSecure" bietet Fujitsu ein neues biometrisches Identifikationsverfahren an. Dieses scannt berührungslos das Handflächenvenenmuster des Nutzers. Die Bankengruppe Unicredit hat das Verfahren bereits in ihr Bezahlsystem "Papillon" integriert, um damit Identitätsbetrug zu verhindern.

Mit "Fujitsu EcoTrack" bringt Fujitsu außerdem eine in Japan bereits seit rund zehn Jahren etablierte Lösung auf den Markt, mit der kleine und mittlere Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck ermitteln können. Die Cloud-basierende Software ist ab April im Fujitsu Cloud Store erhältlich und erlaubt auch Compliance-Audits gemäß der neuen Energieeffizienz-Richtlinie (EED) der Europäischen Union, die alle Mitgliedsländer bis Mitte 2014 umsetzen müssen.