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Fujitsu verkleinert Verlust, bekräftigt Prognose

28.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Fujitsu-Konzern hat Zahlen zum Ende Dezember abgeschlossenen Quartal veröffentlicht. Das Unternehmen, in Europa mit Siemens im Joint Venture Fujitsu-Siemens Computers (FSC) verbandelt, weist einen operativen Verlust von 13,1 Milliarden Yen -umgerechnet 110,4 Millionen Dollar - aus im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 45,8 Milliarden Yen im Berichtszeitraum des Vorjahres. Auch der Nettofehlbetrag ging von 106,2 Milliarden Yen im Vorjahresquartal auf aktuell 24,9 Milliarden Yen deutlich zurück, obwohl die Einahmen im gleichen Zeitraum konzernweit um knapp vier Prozent auf 1,02 Billionen Yen sanken.

Executive Vice President Takashi Takaya bezeichnete die unerwartet geringen Verluste als erfreulich und erklärte, die Restrukturierung des Unternehmens verlaufe erfolgreich. Für das Gesamtjahr peilen die Japaner weiterhin einen operativen Profit von 100 Milliarden Yen an, was einige Analysten allerdings bezweifeln und eher auf 60 bis 80 Milliarden Yen tippen. Auch seine Prognose für das Nettoergebnis beließ Fujitsu unverändert bei 110 Milliarden Yen Verlust; die Umsatzerwartung wurde um 100 Milliarden auf 4,7 Billionen Yen gekürzt. (tc)