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Fujitsu und NEC kehren in die Gewinnzone zurück - Toshiba enttäuscht

29.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die japanischen Elektronikkonzerne Fujitsu und NEC konnten in den Monaten Oktober, November und Dezember wieder Gewinne schreiben. Fujitsu erzielte in seinem dritten Geschäftsquartal 2003/2004 einen Nettoprofit von 7,65 Milliarden Yen (rund 58 Millionen Euro), nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 24,9 Milliarden Yen angefallen war. Dank der stärkeren Nachfrage nach Flachbildschirmen, Digitalkameras und Foto-Handys kletterten die Einnahmen im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 1,068 Billionen Yen (etwa acht Milliarden Euro). Daneben profitierte Fujitsu von Kostensenkungen und Sondererlösen aus Anteilsverkäufen bei der Tochtergesellschaft Fanuc, einem Hersteller von Industrie-Robotern.

NEC verbesserte sein Nettoergebnis im dritten Geschäftsquartal 2003/2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von minus 4,6 Milliarden auf plus 11,2 Milliarden Yen (etwa 84,6 Millionen Euro). So stieg der Umsatz dank der guten Geschäfte mit Mobiltelefonen und Chips im Jahresvergleich um 9,2 Prozent auf 1,17 Billionen Yen (zirka 8,8 Milliarden Euro). Gleichzeitig kamen dem größten Handy-Hersteller Japans auch vorangegangene Sparmaßnahmen zugute.

Weniger gut schnitt Toshiba in seinem dritten Geschäftsquartal 2003/2004 ab: Zwar konnte der japanische Elektronikkonzern seinen operativen Gewinn in den Monaten Oktober, November und Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2,43 Milliarden auf 14 Milliarden Yen (etwa 105,7 Millionen Euro) ausweiten. Wegen einer stärkeren Steuerbelastung erhöhte sich gleichzeitig aber auch der Nettofehlbetrag von 6,9 Milliarden auf 9,25 Milliarden Yen (rund 69 Millionen Euro). Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 1,32 Billionen Yen (knapp zehn Milliarden Euro). Dabei profitierten die Japaner nach eigenen Angaben unter anderem von einer verstärkten Nachfrage nach Speicherchips, während das Geschäft in der PC-Sparte schwächelte. (mb)