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Fujitsu schließt US-Chipwerk

30.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu schließt sein Werk in Gresham im US-Bundesstaat Oregon. In der Produktionsstätte werden überwiegend Flash-Memory-Chips hergestellt. Die Fabrik soll bis zum 31. Januar 2002 stillgelegt und danach verkauft werden. Davon sind 670 Angestellte betroffen. Das Unternehmen reagiert damit eigenen Abgaben zufolge auf die schwache Nachfrage im Halbleitersektor. Fujitsu wird die Flash-Memory-Produktion des Gresham-Werks auf drei Fabriken in Japan verteilen. Diese Anlagen werden von einem Joint Venture betrieben, dass Fujitsu gemeinsam mit dem kalifornischen Chiphersteller AMD unterhält.