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Fujitsu leidet unter hohem Yen-Kurs

27.10.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Fujitsu-Gruppe verzeichnete in ihrem ersten Geschäftshalbjahr, das am 30. September zu Ende ging, einen Nettogewinn von 22,8 Millionen Dollar. Das entspricht Einbußen von 71,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Umsatz stieg lediglich um 1,3 Prozent auf 22,84 Milliarden Dollar. Der japanische Elektronikkonzern meldete jedoch, der operative Gewinn sei um 44,1 Prozent auf 595 Millionen Dollar gestiegen, da durch die Umstrukturierung des Bereiches Elektronische Geräte weniger Kosten angefallen seien. Das Unternehmen begründete das niedrige Gesamtergebnis damit, daß der Yen gegen Ende des Geschäftshalbjahres stark gestiegen und Reorganisationsmaßnahmen zusätzliche Kosten verursacht hätten. Fujitsu rechnet auch im zweiten Fiskalhalbjahr, das am 31. März 2000 endet, mit Gewinneinbußen. Dies liege am starken Konkurrenzkampf im amerikanischen

Mainframe-Markt, den Bedenken in bezug auf die Jahr-2000-Umstellung in Japan sowie den sinkenden Preisen für Computer-Festplatten.