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Fujitsu kehrt in Gewinnzone zurück

28.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Computerhersteller Fujitsu ist im ersten Quartal dank Kostensenkungen und gutem Festplatten-Geschäft in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat seine Jahresprognose bekräftigt. In den drei Monaten bis Ende Juni sei ein Überschuss von 2,50 Milliarden Yen (umgerechnet 20 Millionen Euro) nach einem Verlust von 11,84 Milliarden Yen im Vorjahr erwirtschaftet worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Tokio mit. Bei einem Umsatz von 1,03 (1,01) Billionen Yen lag der operative Gewinn bei 14,81 Milliarden Yen nach einem Verlust von 4,38 Milliarden Yen.

Es sei überhaupt das erste Mal, dass im ersten Quartal ein operativer Gewinn erzielt worden sei, sagte Finanzchef Masamichi Ogura. Hierzu hätten neben den jüngsten Kostensenkungsmaßnahmen auch ein lebhaftes Geschäft mit Festplattenlaufwerken und Netzprodukten beigetragen.

Im Gesamtjahr erwartet der Siemens-Partner weiterhin einen Überschuss von 50 Milliarden Yen und einen Vorsteuergewinn von 100 Milliarden Yen bei einem Umsatz von 4,85 Billionen Yen. Am gestrigen Mittwoch hatte der Computerkonzern seine Prognose eines Fehlbetrags im ersten Halbjahr (30.September) aufgrund steigender Umsätze von 30 Milliarden auf 15 Milliarden Yen halbiert. (dpa/tc)