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Fujitsu bringt seine System-Management-Software nach Europa

15.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit seiner "SystemWalker"-Software will der japanische Fujitsu-Konzern den etablierten Platzhirschen CA, Tivoli, HP und BMC Konkurrenz machen. Über seine zur Consulting-Sparte gehörende Tochter Fujitsu Systems Europe Ltd. bieten die Japaner die Produktlinie nun auch in Europa an. Sie wird bereits seit 1995 in Japan vertrieben und kommt dort auf 50 Prozent Marktanteil.

SystemWalker ist in mehreren Versionen erhältlich. Eine neue "Desktop Edition" soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen ansprechen. Sie schlägt mit 36 Dollar pro Client und gut 1400 Dollar für den Management-Server zu Buche. Die Standard-Ausführung, auch unter der Bezeichnung "CentricMGR" bekannt, läuft auf Windows und Solaris und kostet 100 Dollar pro Client und knapp 4000 Dollar je Verwaltungs-Server. Sie eignet sich für Netze bis 3000 Clients. Im Highend offeriert Fujitsu schließlich seine "Enterprise Edition"; ihr Server bietet unter anderem Clustering-Support und ist mit rund 10.000 Dollar laut Business Development Manager Rob Horfield nur rund ein Drittel so teuer wie vergleichbare Konkurrenzprodukte.

Überhaupt will Fujitsu vor allem über den Preis in den Markt vorstoßen. "Die Konkurrenzprodukte sind bekannt dafür, dass sie teuer in der Anschaffung, teuer im Betrieb und teuer zu implementieren sind - es dauert bis zu einem halben Jahr, sie einzuführen", erklärte Horfield. "SystemWalker ist wie die Tivolis und Unicenters dieser Welt, ist aber für jedermann geeignet und lässt sich Schritt für Schritt einführen." (tc)