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Fujitsu bläst ICL-Börsengang ab; CEO tritt zurück

03.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Fujitsu-Konzern, seit geraumer Zeit Besitzer von ICL, hat den Börsengang des britischen IT-Serviceunternehmens auf unbestimmt ("indefinetely") verschoben. Gleichzeitig teilte ICL mit, sein Chief Executive Officer (CEO) Keith Todd sei zurückgetreten. Todd stand seit 1995 an der Spitze der Company und hatte das Going Public maßgeblich vorangetrieben. ICL hatte im letzten Geschäftsjahr auf Basis von 4,57 Milliarden Euro einen operativen Verlust von 113,4 Millionen Euro ausweisen müssen.