Gadget des Tages

Fujifilm X-M1 - Systemkamera mit schöner Optik

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Fujifilm bringt im August seine dritte Systemkamera auf den Markt. Sensor und Prozessor sollen die Kunden mit hochauflösenden Bildern und Verarbeitung überzeugen.

Häufig wird der Begriff Systemkamera als Abgrenzung zu digitalen Spiegelreflexkameras verwendet. Dabei ist die Definition etwas unpräzise. So verwenden verschiedene Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen für ihre Systemkameras: Zum Beispiel "kompakt", "spiegellos" oder "spiegellos mit Wechselobjektiv". Fujifilm bezeichnet die X-M1 wiederum als kompakte, spiegellose Systemkamera.

Sensor wie bei Vorgängermodellen

Trotz der verwirrenden Bezeichnung ist das neueste Modell des japanischen Unternehmens eine Alternative zu digitalen Spiegelreflexkameras. Dafür soll der 16 Megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor sorgen. Dieser kommt bereits in den beiden Vorgängermodellen X-Pro1 und X-E1 zum Einsatz und verwendet im Vergleich zu anderen Kameras ein sechs mal sechs Pixel großes Muster.

Glaubt man den Angaben der Entwickler, verringert diese Aufteilung beispielsweise den Moiré-Effekt, bei dem es zu Farbverschiebungen auf dem Bild kommt. Zudem sind alle drei Grundfarben in jeder Bildzeile vertreten, so dass blau und rot besser aufgelöst werden. Beispielaufnahmen können Interessierte auf der Website von Fujifilm anschauen. Für die Verarbeitung der Bilddaten sorgt der von Fujifilm entwickelte EXR Prozessor II. Durch den Einsatz des Prozessors verspricht der Hersteller eine Auslöseverzögerung von 0,05 Sekunden und eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5,6 Bildern pro Sekunde.

Große Funktionsvielfalt

Ansonsten bietet die X-M1 alle nötigen technischen Spezifikationen: Einen schwenkbares drei-Zoll-LC-Display (mit 920.000 Pixeln) auf der Rückseite, Videoaufzeichnungen bis Full-HD (1920 mal 1080 Pixel bei 30 Bilder pro Sekunde) und die Übertragung der Aufnahmen per WLAN. Die Systemkamera ermöglicht RAW-Formate, eine Reihe von Filtereffekten und ISO-Empfindlichkeit bis 6400. Eine genaue Auflistung aller Details gibt es auf der Website.

Schließlich kann das Objektiv nach Wunsch ausgetauscht werden. Fujifilm bietet die X-M1 daher in verschiedenen Paketen an: In der Grundausstattung ohne zusätzliches Objektiv wird sie für eine Preisempfehlung von 679 Euro beworben. Mit dem Fujinon XF18-55 Millimeter Objektiv kostet das Gadget 1049 Euro. Die Kamera plus Fujinon XC16-50 Millimeter Kit ist für 799 Euro erhältlich. Die Kamera wird in Silber, Schwarz und Braun verkauft. Zusätzlich lassen sich bis zu acht verschiedene Objektive mit dem Gerät kombinieren. Eine Preisübersicht gibt es in der offiziellen Pressemitteilung.