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Fünf Altavista-Länderchefs verlieren ihren Job

08.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Internet-Portal Altavista hat fünf Länderchefs entlassen. Betroffen sind Manager der Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich und den Niederlanden. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Informationen aus unternehmensnahen Kreisen.

Zudem werden die Altavista-Büros in Schweden und den Niederlanden geschlossen. In Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien sollen weitere Entlassungen folgen. Bislang waren dort jeweils zwischen 10 und 15 Angestellte beschäftigt. Ziel sei es nun, die Büros als reine Verkaufsstellen weiterzuführen. Die Websites der Suchmaschine sollen davon jedoch unberührt bleiben und weiterhin im Internet verfügbar sein.

Altavista ist eine 83-prozentige Tochter des US- Internet-Investors CMGI. Die Gesellschaft plant rund zwei Drittel ihrer Angestellten in Europa zu entlassen. CMGI hatte im zweiten Fiskalquartal 2001 einen Nettoverlust von 2,56 Milliarden Dollar ausgewiesen (Computerwoche online berichtete). Wie bei der Veröffentlichung der Zahlen im März weiter bekannt wurde, erwägt das Unternehmen wegen der finanziellen Schieflage den Verkauft der drei Tochterfirmen Navisite, Adforce und Activate.