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FTC fordert Kennzeichnung bezahlter Suchergebnisse

01.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die FTC (Federal Trade Commission) fordert US-Suchmaschinenbetreiber dazu auf, Einträge, die aufgrund eines Kundenauftrags auf den ersten Plätzen der Ergebnisliste auftauchen, deutlich zu kennzeichnen. Damit reagiert die Behörde auf Beschwerden, die die US-Bürgerrechtsbewegung Commercial Alert bereits im Juli 2001 eingereicht hatte. Den Verbraucherschützern ist vor allem die Praxis von Altavista, Lycos, AOL, MSN und Ask Jeeves ein Dorn im Auge, da die Darstellung der Suchergebnisse die Verbraucher in die Irre führe.

Altavista hingegen ist der Ansicht, dass sich bezahlte Links deutlich genug von den aus Metatags generierten Suchergebnissen abheben. Marketing-Chef Fred Bullock sagte jedoch, man werde die Empfehlungen des FTC ernsthaft prüfen. (lex)