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Früherkennung soll Virenepidemien stoppen

14.06.2004

Der Hersteller Ironport Systems will seine E-Mail-Security-Appliances der Reihe "Ironport C" um eine Technik erweitern, die Virenepidemien rechtzeitig erkennen und eindämmen soll. Bei "Virus Outbreak Filters" handelt es sich um eine Filterlösung, die unter anderem das von dem Hersteller entwickelte Verfahren "Senderbase Reputation Service" nutzt, mit dem der Hersteller den E-Mail-Verkehr analysiert und die dazugehörigen Absenderadressen klassifiziert. Weltweit über 20 Millionen IP-Adressen werden auf diese Weise kontrolliert, wobei schwarze Schafe wie Spam-Versender eine entsprechende Kennzeichnung erhalten.

Da Ironport auch Informationen über Größe und Art der an die elektronischen Nachrichten angehängten Dateien sammelt, soll es möglich sein, Virenausbrüche nahezu in Echtzeit erkennen zu können. Verdächtige, möglicherweise infizierte E-Mails werden von den Sicherheits-Appliances dann isoliert, bis aktualisierte Virensignaturen bereitstehen, anhand derer sie sich überprüfen lassen.

Eine proaktive Technik zur Bekämpfung von Virenepidemien bereitet auch der Hersteller Determina vor. Dessen Intrusion-Prevention-Software "SecureCore" soll bösartigen Code abblocken, bevor er ausgeführt wird und Schaden anrichten kann. Um das zu erreichen, erzeugt die Lösung mit Hilfe der von Determina entwickelten "Memory-Firewall"-Technik innerhalb des Rechenspeichers eine Schutzzone um Anwendungen und Daten herum. (ave)