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Freie MP3-Downloads: Google statt P2P-Tauschbörsen?

10.07.2007
Ein 21-jähriger Amerikaner demonstriert auf Youtube, wie sich die Suchmaschine Google zum Aufspüren kostenloser Musikdateien nutzen lässt.

Nicht nur Google-Chef Eric Schmidt kann ein Lied davon singen, wie effektiv die "Datenkrake" Google Informationen sammelt. Der Hacker Jimmy Ruska hat nun einen Weg gefunden, die Algorithmen der Suchmaschine systematisch zum Finden von MP3- und MP4-Dateien im Web einzusetzen. Ruskys Trick: Anstatt direkt nach einen bestimmten Titel im Internet zu suchen, zielt er durch die Eingrenzung intitle:"index.of" auf Verzeichnisse von Servern, auf denen Nutzer ihre Dateien vorhalten. Wie das Ganze im Detail funktioniert, schildert der Autodidakt in epischer Breite auf Youtube.com. Nach überwältigendem Feedback – das Video wurde seit Mitte April mehr als 400.000 Mal aufgerufen – baute Rusky das Prinzip im Juni mit http://www.jimmyr.com weiter aus: Die Website vereinfacht den Suchvorgang, indem automatisch die meisten Suchparameter eingegeben werden. Der Nutzer muss lediglich den Titel eines Musikstücks oder den entsprechenden Künstler angeben. Außerdem kann er neben einzelnen MP3s auch nach ganzen Alben, Klingeltönen oder Youtube-Videos suchen. Auch die Recherche nach PDF-Dokumenten oder kostenlosen Universitätskursen ist möglich. (mb)