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Freenet-Chef offen für eine Aufspaltung

21.08.2007
Die unendliche Geschichte um die Zukunft von Freenet nähert sich dem Ende. Nun schließt auch das Top-Management eine Aufspaltung nicht mehr aus.

Der Vorstandschef von Freenet, Eckhard Spoerr (Foto), hat eine Aufspaltung des Telefonanbieters nicht mehr ausgeschlossen. "Sollte eine Transaktion so strukturiert werden können, dass alle unsere wichtigen Geschäftsbereiche einen guten Käufer finden und Synergien mit dem Käufer erzielt werden können, dann könnte eine Aufspaltung Sinn machen", sagte Spoerr der Nachrichtenagentur Bloomberg. Bislang hatte Spoerr eine Aufspaltung des Unternehmens in eine Handy- und DSL-Sparte abgelehnt.

Die Investmentbank Morgan Stanley sucht seit einigen Wochen einen Käufer für das Büdelsdorfer Unternehmen. Allerdings haben bereits eine Reihe von Unternehmen abgewunken, zuletzt die Telecom-Italia-Tochter Hansenet. Interesse hatte etwa United Internet nur an dem DSL-Geschäft gezeigt. (dpa/ajf)