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FreeBSD will in den Wireless-Markt

22.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das FreeBSD-Projekt will mit seinem Open-Source-Betriebssystem über den Desktop- und Server-Markt hinauswachsen und geht jetzt intensiv das Thema drahtlose Kommunikation an. Das für September geplante Update 6.0 soll eine Vielzahl von Funkadaptern unterstützen und Sicherheitsstandards wie Wi-Fi Protected Access (WPA) beherrschen. Auch Zugriffs-Kontrollmechanismen und Funktionen zur Einstellung von Sicherheitsregeln sind mit an Bord. FreeBSD-Entwickler Scott Long ist zuversichtlich, dass derartige Features die Industrie veranlassen werden, das Betriebssystem in ihre WLAN-Komponenten einzubauen. Long räumt allerdings ein, dass FreeBSD in dieser Hinsicht noch nicht perfekt ist. So fehlen zum Beispiel Funktionen für vermaschte Netze, wo es darum geht, Daten zu rekonfigurieren, wenn auf einem direkten Verbindungsweg Knoten geblockt sind und deshalb eine Umleitung erforderlich ist. Die Technik sei in Vorbereitung, für den Einsatz in Version 6 aber noch nicht stabil genug. (ue)