Kooperation mit TU Berlin

Fraunhofer legt 3 IT-Institute zusammen

23.01.2012 | von Johannes Klostermeier
Johannes Klostermeier
Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public ICT, Telekommunikation und Social Media.
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Mit einem künftig integrierten IuK-Institut und einer engen Anbindung an die TU Berlin will Fraunhofer ab 2013 die Probleme urbaner Metropolen besser erforschen.

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat vor, die Berliner Fraunhofer-Institute für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST, das Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS und den Berliner Teil des Instituts für Software- und Systemtechnik ISST zu einem neuen Institut zusammenzuführen. Das teilte die Fraunhofer-Gesellschaft mit. Ziel sei es, die Fraunhofer-IuK-Forschung in der Hauptstadt gemeinsam mit der TU Berlin für die Zukunft neu auszurichten und schlagkräftiger aufzustellen.

Das künftige, integrierte Fraunhofer IuK-Institut in Berlin solle durch die gemeinsame Berufung der Institutsleitung eng an die TU Berlin angebunden sein. Man wolle sich in Kooperation mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik auf die Entwicklung von innovativen Lösungen für vernetzte IuK-Infrastrukturen, Anwendungen und Dienstleistungen konzentrieren.

Hofft auf Synergien: Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.
Hofft auf Synergien: Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.
Foto: Fraunhofer

„Die Stadt der Zukunft braucht ganzheitliche IuK-Lösungen über alle Ebenen der Wertschöpfungskette hinweg", sagte Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Mit dieser Ausrichtung könne die neu formierte Berliner IuK-Forschung die Bedürfnisse der Zukunft von Wirtschaft, Politik und Verwaltung in urbanen Ballungsräumen noch besser erfüllen.

„Die Bündelung der Ressourcen der TU Berlin und der Fraunhofer-Gesellschaft in der Schlüsseltechnologie Informations- und Kommunikationstechnik wird in der Hauptstadt Berlin neue Impulse setzen und die Attraktivität für Wissenschaftler, Studierende und Partner aus Wirtschaft und Verwaltung noch weiter erhöhen", sagte der Präsident der TU Berlin, Professor Jörg Steinbach.