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Französische Nationalversammlung entscheidet sich für Ubuntu

13.03.2007
Dass die französische Nationalversammlung im Sommer auf Linux migrieren würde, war schon länger bekannt. Jetzt steht auch die Distribution fest.

Wenn die Parlamentarier und ihre Assistenzen aus der Sommerpause zurückkehren, werden ihre PCs auf Ubuntu Linux umgestellt sein. Ingesamt 1154 Desktops werden von Windows auf das Debian-basierende Open-Source-Betriebssystem umgestellt. Das Projekt wickelt der Open-Source-Dienstleister Linagora zusammen mit Unilog ab. Zuvor war auch Mandriva als mögliche Linux-Variante gehandelt worden.

Neben Ubuntu werden die "üblichen Verdächtigen" die Arbeitsplatzrechner der 577 Abgeordneten bevölkern - unter anderem OpenOffice.org als Bürosuite, Firefox zum browsen und Thunderbird für die E-Mails. Der Migration war eine Machbarkeitsstudie von Atos Origin vorausgegangen. Das Gesamtbudget für die Umstellung wird auf umgerechnet 105.000 Dollar geschätzt. Im Backend nutzt das französische Unterhaus schon länger quelloffene Software, darunter den Apache-Web-Server und das Content-Management-System Mambo. (tc)