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Französische Börsenaufsicht prüft Vivendis Bücher

10.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gestern nachmittag haben die Mitarbeiter der französischen Börsenaufsicht COB begonnen, die Firmenzentrale von Vivendi zu durchsuchen. "Die COB prüft die Finanzinformationen, die Vivendi Universal seit Januar 2001 veröffentlicht hat", teilte die Behörde gestern Nachmittag mit. Analysten befürchten, dass in den Büchern weitere böse Überraschungen versteckt sein könnten. Bislang ist bekannt, dass das Unternehmen Schulden in Höhe von 19 Milliarden Euro hat. Am Montag abend stimmten die drei Gläubigerbanken, BNP Paribas, Deutsche Bank und Société Générale überein, dem Unternehmen einen Kredit über eine Milliarde Euro zur Lösung der dringendsten Finanzprobleme zu gewähren. (rs)