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Framfab lagert Framfab Labs samt Jonas Birgersson aus

18.07.2001
Jonas Birgersson verlässt verlässt das 1995 von ihm gegründete Internet-Beratungsunternehmen Framfab. Er ist künftig Chef des ausgelagerten Softwareentwicklungsgeschäfts Framfab Labs, das an das Management und externe Investoren verkauft wurde.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die in einer tief greifenden Restrukturierung begriffene Internet-Beratungsagentur Framfab verkauft die Mehrheit an Framfab Labs an Firmenangestellte und externe Investoren. An dem Softwareentwicklungsgeschäft wird das schwedische Unternehmen lediglich 20 Prozent behalten. Chef der ausgelagerten Company wird Framfab-Gründer Jonas Birgersson, der damit aus der Framfab-Gruppe ausscheidet. Der Manager hält zirka zehn Prozent an dem neuen Unternehmen.

Gleichzeitig gab Framfab weitere Verkäufe bekannt. Die spanische Niederlassung Framfab Spain wurde an die Grupo Rodania in Madrid veräußert. Zudem trennten sich die Schweden von ihrem 70-prozentigen Anteil an der niederländischen Kommunikationsfirma Coin Corporate Interactive sowie ihrer ebenfalls 70-prozentigen Beteiligung an der holländischen digitalen Entertainment-Firma Plinq. Framfabs elfprozentiger Anteil an Framfab SpA in Italien wurde an das Management verkauft. Das bedeutet zudem, dass die Internet-Agentur ihre Option auf den Erwerb der verbleibenden 89 Prozent an der italienischen Gesellschaft nicht ausüben wird.

Mit diesen Deals hat Framfab seine Restrukturierung im Wesentlichen abgeschlossen. "Framfab konzentriert sich nun auf Online-Professional-Services mit Niederlassungen in sechs europäischen Ländern. Jetzt sind wir in einer guter Position, wieder die Gewinnzone zu erreichen", erklärte Johan Wall, Chief Executive Officer (CEO) von Framfab.