Spitze gegen Cisco und VMware

Foundry unterstützt Microsoft Hyper-V

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Der von Brocade übernommene Netzausrüster Foundry Networks hat seine Rechenzentrum-Router und -Switches an die Virtualisierungssoftware Windows Server 2008 Hyper-V angepasst.

Durch die Interoperabilität mit Microsoft's Hyper-V will Foundry seinen Kunden dabei helfen, die Betriebskosten zu senken. Firmen seien in der Lage, neben ihren Anwendungsplattformen auch ihre Netzinfrastruktur zu virtualisieren. Durch das kombinierte Foundry/Microsoft-Virtualisierungpaket konkurriert der Anbieter mit seinen Produkten mit Cisco-Router- und Switches, die bereits Virtualisierungstechnik bieten. Ferner ist Cisco mit 150 Millionen Dollar an dem Virtualisierungsspezialisten VMware beteiligt und entwickelt eine Appliance für die Koordinierung und Verteilung von virtualisierten Server-, Storage-, Anwendungs- und Netzressourcen.

Auch Foundry hat auf den Virtualisierungstrend reagiert. Die Company hat sich kürzlich mit dem Speicher-Switch-Anbieter Brocade Systems zusammengeschlossen, damit sich beide Unternehmen effektiver im Markt für virtuelle Rechenzentren positionieren können.