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Fotobearbeitung: Corel bringt Snapfire-Nachfolger

27.09.2007
Von pte pte
Der Softwarehersteller Corel hat mit "Corel MediaOne Plus" die Weiterentwicklung des Fotobearbeitungsprogramms "Snapfire Plus" vorgestellt. Die Anwendung ist wie auch schon Snapfire ebenfalls in einer abgespeckten, kostenlosen Version erhältlich ("Corel MediaOne Starter"). "Die Programme richten sich an Hobbyfotografen, die ihre Bilder und Videoclips auf einfache Weise bearbeiten und verwalten wollen", erklärt Carsten Wunderlich, Sprecher von Corel, im Gespräch mit pressetext. Gegenüber Snapfire soll die aktuelle Version der Corel-Software vor allem mit verbesserter Leistung und einer vereinfachten Bedienoberfläche punkten.

Der Markt für Fotobearbeitungssoftware ist durch die Fülle von gratis im Internet verfügbaren Tools - beispielsweise das Google-Programm Picasa oder Windowa Photo Gallery - heiß umkämpft. Das Angebot einer abgespeckten Gratis-Version ist daher für Hersteller bereits Pflicht. "Es gibt sehr viele User, die bereits mit einem minimalen Angebot an Bearbeitungsfunktionen zufrieden sind, da ihre Ansprüche damit gedeckt werden", berichtet Wunderlich. Die kostenpflichtige Version soll sich hingegen mit einer Fülle an Features deutlich von der Konkurrenz abgrenzen. "Corel MediaOne Plus enthält doppelt so viele Funktionen wie Picasa oder Photo Gallery", streicht der Corel-Sprecher hervor.

Corel MediaOne Plus ermöglicht Anwendern, Fotos und Videos zu bearbeiten sowie Projekte und Diashows zu erstellen und auszudrucken. Zudem liefert die Software eine große Auswahl an Foto- und Videovorlagen, unter anderem Fotorahmen, Bildstempel, Verzierungen und Make-Up-Werkzeuge, mit denen Unreinheiten und rote Augen entfernt, Zähne aufgehellt und Sonnenbräune verliehen werden können. Vor allem für Anfänger stehen einfach zu bedienende Retuschierfunktionen und Features für die Videobearbeitung zur Verfügung, mit denen Fotos, Videoclips, Übergänge und Musik kombiniert und somit kleine Videoprojekte rasch erstellt werden können. Deutlich gekennzeichnete Registerkarten sollen die Navigation durch die Funktionen des Programms erleichtern.

Corel MediaOne benötigt gegenüber Snapfire kürzere Startzeiten und weist eine höhere Katalogisierungsgeschwindigkeit auf. Somit lassen sich Foto- und Videoprojekte bis zu 50 Prozent schneller fertig stellen, so das Unternehmen. Die kostenlose Variante Corel MediaOne Starter enthält die grundlegenden Werkzeuge für das Bearbeiten von Fotos sowie das Erstellen, gemeinsame Nutzen und Drucken von Projekten und Diashows. Das Starterkit bietet zudem eine 30-tägige Vorschau der zusätzlichen Funktionen, die in Corel MediaOne Plus enthalten sind, um dem User den Kauf Vollversion für 50 Euro schmackhaft zu machen. Corel vertreibt MediaOne ausschließlich über die eigene Webseite, neben dem Download kann das Programm jedoch auch als Box-Version bestellt werden, so Wunderlich. (pte)