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Forscher entwickeln Mini-Beamer

18.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Forscher des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie in Itzehoe haben den Prototyp eines Kleinstbeamers entwickelt. Der Winzling produziert Texte und Grafiken mit einer Auflösung von 320 mal 240 Pixeln. Der Bildaufbau erfolgt dabei über einen beweglichen Spiegel, der einen Durchmesser von 1,5 Millimetern hat. Hierbei lenkt der Spiegel durch blitzschnelles Ändern seines Winkels einen Laserstrahl ab. Das Konzept hat derzeit noch einen Haken: Das Bild ist bislang lediglich monochrome, da die Forscher noch keine adäquate Lichtquelle im Miniaturformat gefunden haben.

Meistern die Entwickler dieses Problem, so eröffnen sich komplett neue Anwendungsfelder: Beamer könnten etwa in Handys integriert werden, so dass eine Powerpoint-Präsentation fast überall ohne großen Aufwand gezeigt werden kann. Oder der Miniprojektor wird in mobile Endgeräte wie PDAs eingebaut. Unterwegs in einer fremden Stadt könnte dann ein elektronischer Stadtplan einfach auf die nächste Hauswand projiziert werden.

hi