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Forrester: Reality Check für Podcasts

07.04.2006
Forrester hat in einer aktuellen Studie das medial stark überrepräsentierte Phänomen des Podcasting untersucht.

Die Studie ist leider nur für zahlende Kunden zugänglich. Einige Details hat Forrester aber selbst verraten, und die sind ernüchternd: Zwar äußerten ein Viertel aller amerikanischen Haushalte grundsätzliches Interesse an den selbst produzierten und via RSS verbreiteten Audiobeiträgen, aber gerade einmal ein Prozent lade sie auch tatsächlich regelmäßig herunter und lausche ihnen.

Außerdem interessierten die Nutzerschaft vor allem der durch Podcasting mögliche Zeitverschiebungseffekt für traditionelle Medien wie (Internet-)Radio, aber nicht unbedingt neue, originäre Inhalte, so Forrester. Über die Methodik der Erhebung wissen wir leider nichts, das Papier schlägt aber bereits ordentlich Wellen, zum Beispiel bei ars technica und digg. Ein kleiner Reality Check kann dem Hype auch nicht schaden. (tc)