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Forrester: Bei IT-Investitionen zählt Klasse statt Masse

04.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine neue Studie von Forrester Research hat ergeben, dass sich Firmen mit hohen IT-Investitionen nicht unbedingt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihrer Konkurrenz erkaufen. Statt dessen können sich Unternehmen profilieren, die ihre Ausgaben in diesem Bereich sorgfältig auf den Prüfstand stellten.

Forrester erfasste für die Studie die wirtschaftlichen Kernzahlen wie Umsatzwachstum, Gesamtkapitalrendite und Cashflow von knapp 300 Firmen über einen Zeitraum von drei Jahren. Anschließend wurde die Leistung der Unternehmen mit einem bis vier Sternen bewertet. Bei einem Vergleich der Werte mit dem Investitionsverhalten fanden die Analysten heraus, dass die Firmen mit den besten Ergebnissen im Schnitt 3,3 Prozent ihres Umsatzes für IT ausgaben. Firmen im zweiten und dritten Viertel investierten durchschnittlich 4,5 beziehungsweise 4,2 Prozent ihrer Einnahmen. Bei Companies mit vergleichsweise niedriger Performance lag das Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis im Schnitt bei 2,6 Prozent.

Am besten schneiden Firmen ab, deren IT-Abteilung zwar Kostendisziplin übe, gleichzeitig jedoch bereit sei, mit neuen Technologien zu experimentieren, konstatiert Forrester. Dazu zählen etwa Software und Equipment, die von Startups entwickelt wurden. (mb)