Web

 

Force10 will stärker ins Corporate-LAN

10.10.2006
Mit der Vorstellung zweier Access-Switches für Unternehmensnetze dringt der kalifornische Hersteller Force10 Networks ins Revier von Cisco und anderen Konkurrenten ein.

Traditionell ist Force10 Networks auf Ausrüstung für Hochleistungsnetze fokussiert, deren Betreiber hohen Wert auf Ausfallsicherheit legen. Bei Forschungseinrichtungen und Service-Providern beliebt, hat das Unternehmen aus San Jose, Kalifornien, inzwischen erkannt, dass kaum ein längerfristiges Wachstum zu erzielen ist. Jüngste Resultate des Versuchs, seine Kundenbasis entsprechend in den Bereich von Unternehmens-LAN-Bereich auszuweiten, sind die beiden Access-Switches "S50V" und "S25".

S50V unterstützt die beim VoIP-Einsatz geforderte Power-over-Ethernet-Funktionalität und verfügt mit 48 Gigabit-Ethernet-Anschlüssen sowie vier 10-Gigabit-Ethernet-Uplinks zusätzlich über eine hohe Port-Dichte. S25 wiederum ist mit 24 Gigabit-Ethernet-Glasfaser-Ports und vier 10-Gigabit-Ethernet-Uplinks ausgestattet und weist weitere Security-Features wie Port-Security, 802.1x und Access Control Lists (ACL) aus.

Beide Modelle lassen sich laut Force10 auch teilbestückt installieren, zusätzlich können IT-Manager bis zu acht Produkte kaskadieren und als einen einzigen Switch verwalten. Das System unterstützt dazu Link-Aggregation und einen automatischen Ausfallschutz - fällt ein Switch aus, verarbeiten die restlichen den Datenverkehr weiter.

"Force10 nutzt seine Erfahrung auf dem Gebiet von Hochleistungsrechenzentren, um kosteneffizient zuverlässige Lösungen für das Edge bereitzustellen", sagt Andrew Feldman, Vice President of Marketing von Force10 Networks. "Durch die strategische Ausdehnung unseres Produktportfolios auf zusätzliche Märkte kann Force10 ein insgesamt robusteres Netzwerk realisieren - vom Core bis zum Edge." (mb)