IT & Business Excellence

Automatisierter Beschaffungsprozess

Fleurop optimiert Einkaufserlebnis für Firmenkunden

18.06.2013
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Fleurop hat für seine Kunden eine neue eProcurement-Lösung für den Kauf von Blumen geschaffen. Die auf einem "Ariba Punchout Katalog" basierende Anwendung vereinfacht den Einkaufsprozess erheblich. Hohe Prozesskosten, die oftmals den Wert der Gebinde überstiegen, gehören damit der Vergangenheit an.
Foto: Fleurop AG

Seit mehr als 100 Jahren überbringt der Berliner Blumendienstleister Fleurop Blumengrüße an Empfänger in alle Welt. Dabei setzte der Gründer Max Hübner, von Anfang an auf das Prinzip, nicht die Blumen, sondern Aufträge auf die Reise zu schicken. Zuverlässige Blumenfachgeschäfte vor Ort sollten die blühenden Grüße ausliefern. Heute gehören dem Fleurop-Netzwerk in Deutschland mehr als 7.000 und weltweit rund 50.000 Partnerfloristen an, die jährlich mehr als 25 Millionen Blumengrüße persönlich überreichen.

Einkauf gegen Barauslage verursacht hohe Prozesskosten

Teamleiter Achim Oberhauser sieht in der neuen eProcurement-Lösung von Fleurop das "Beste aus zwei Welten".
Teamleiter Achim Oberhauser sieht in der neuen eProcurement-Lösung von Fleurop das "Beste aus zwei Welten".
Foto: Fleurop AG

Was im Privatkundengeschäft floriert, wollte Fleurop schließlich auch im geschäftlichen Bereich zur Blüte bringen. Doch viele Unternehmen verschenken Blumen bis heute eher selten. "Der Aufwand und die Kosten, die die Beschaffung von Blumen im herkömmlichen Einkaufsprozess auslöst, sind sehr hoch", erläutert Achim Oberhauser, Teamleiter Bereich Firmenservice bei Fleurop.

Traditionell kümmert sich meist ein Kollege persönlich um die Beschaffung des Blumengrußes, wenn in einem Unternehmen etwa ein Geburtstagskind oder ein Jubilar mit einem Blumenstrauß bedacht werden soll. Dieser kauft das Gebinde für gewöhnlich gegen Barauslage bei einem Floristen vor Ort und rechnet den Betrag später mit der Verwaltung ab. "Auf diese Weise entstehen den Firmen hohe Prozesskosten von bis zu 100 Euro", führt Oberhauser aus. "Da aus der Rechnung für gewöhnlich nicht hervorgeht, welche Leistungen sich genau hinter den Kosten verbergen, ist diese Vorgehensweise intransparent. Dies widerspricht ganz dem Trend, durch Reduzierung der Lieferantenzahl und Zentralisierung des Einkaufs für mehr Transparenz zu sorgen und Kosten zu senken."