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Flash wird besser suchbar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Rich Internet Applications (RIA) und andere dynamische Web-Inhalte im Flash-Format (SWF) von Adobe Systems sollen sich künftig besser durch Suchmaschinen erschließen lassen.

Dazu stellt Adobe Systems zunächst den beiden führenden Internet-Suchanbietern Google und Yahoo! eine optimierte "Flash-Player"-Technik zur Verfügung, mit der beide Search Engines Flash-Inhalte im SWF-Format besser indexieren und damit Informationen erschließen können, die Suchmaschinen bislang verborgen blieben - ein wichtiges Argument, das bislang gegen Flash-basierende Websites und -Applikationen sprach.

Statischen Text und Links in SWF-Dateien können Suchmaschinen schon jetzt abgreifen. Mit RIA und anderen dynamischen Inhalten ist das naturgemäß schwieriger, da sie sich zur Laufzeit ändern und die Inhalte teils auch erst zur Laufzeit nachgeladen werden. "Schön, dass Adobe und die Suchmaschinen direkt zusammenarbeiten, um die Lage zu verbessern", sagt Danny Sullivan, Chefredakteur des Branchendienstes "SearchEngineLand". "Mit den Änderungen sollten bisher 'unsichtbare" Informationen erschlossen und die Sucherfahrung für Internet-Nutzer verbessert werden."

Google hat einer Mitteilung von Adobe zufolge bereits begonnen, die neue Flash-Player-Technik in seine Suchmaschine zu integrieren. Yahoo! will im Rahmen eines zukünftigen Updates für seine Suchtechnik nachziehen. Man arbeite gegenwärtig zusammen mit Adobe an "der bestmöglichen Implementierung", erklärte Sean Suchter, Vice President Yahoo! Search Technology Engineering.