Von Iconfactory und Artis Software

Flare macht Fotos am Mac einfach schöner

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Flare, eine neue Software zur Nachbearbeitung von digitalen Fotos, ist seit heute im Mac App Store erhältlich.
Foto: Iconfactory

Für Flare hat sich Artis Software - dahinter steckt der Berliner Developer Wolfgang Ante - erneut mit den UI/UX-Spezialisten der US-amerikanischen Iconfactory zusammengetan. Mehr als ein Jahr Arbeit steckt in dem Programm. Ante beschreibt im Flare-Blog seine Motivation für das Produkt: Programme zur Nachbearbeitung von Fotos seien bisher entweder zu kompliziert gewesen - oder zu simpel mit Einwegeffekten und wenig Raum für Kreativität.

Die Lücke dazwischen will Flare nun füllen. Die "digitale Dunkelkammer" bietet dem Nutzer zunächst für das zu bearbeitende Bild eine Reihe vorgefertigter Effekte ("Presets") an. Diese bestehen in sich wiederum aus einer Kombination grundlegender Parameter wie Belichtung oder Sättigung, Helligkeit, Kontrast, Farbfilter oder Linseneffekte. Der Flare-Nutzer kann diese vorgefertigten Presets bei Bedarf selbst editieren, al gusto verändern und in Echtzeit ausprobieren, wie sich Änderungen an den einzelnen "Building Blocks" auf das Gesamtergebnis auswirken. Über eine "Schnappschuss"-Funktion lassen sich Kombinationen von Effekten auch temporär zwischenspeichern.

Nachdem auf diese Weise erste eigene Erfahrungen gesammelt sind, kann der Flare-Nutzer dann auch ganz eigene Presets erzeugen und diese der Flare-Community zur Verfügung stellen. Und apropos Sharing: Flare exportiert fertig bearbeitete Bilder auch zu Flickr oder verschickt sie per Mail. Lokal speichern kann man natürlich auch, und zwar in den Formaten JPG (lossy), PNG (komprimiert, aber verlustfrei) sowie TIFF (unkomprimiert).

Flare, das überdies mit vielen schönen Texturen, Passepartouts und Rahmen von der Iconfactory geliefert wird, gibt es im Augenblick im Mac App Store zum Einführungspreis von 7,99 Euro (alternativ kann man auch direkt bei der Iconfactory bestellen). Danach kostet die Software doppelt so viel.