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Firmensprecher: SBS bleibt unabhängig

16.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Siemens Business Services (SBS), die defizitäre IT-Servicesparte von Siemens, plant Einschnitte bei Personal und Angebot, wird jedoch nach eigenen Angaben unabhängig bleiben. Unternehmenssprecher Jörn Roggenbruck bestätigte gegenüber dem "IDG News Service", dass die Company diverse Maßnahmen zur Kostensenkung ergreifen wird. Die Absicht, den gesamten Bereich auszugliedern und mit einem externen Partner zu verschmelzen, gebe es jedoch nicht, betonte er. "Bei allem anderen, das über uns berichtet worden sei, handelt es sich um reine Spekulation", so Roggenbruck. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise berichtet, dass der Siemens-Konzern seine angeschlagene IT-Dienstleistungstochter Siemens Business Services (SBS) in eine Partnerschaft einbringen will und derzeit mit mehreren Interessenten verhandle (siehe auch: "Siemens sucht einen Partner für SBS").

Angaben zu der Anzahl der geplanten Stellenstreichungen machte der SBS-Sprecher nicht. Für kommenden Montag ist ein Treffen der SBS-Geschäftsführung mit der Arbeitnehmerseite vereinbart. Im Anschluss daran soll der Sanierungsplan veröffentlicht werden (siehe auch: "IG Metall: SBS informiert am Montag über Stellenabbau"). Wie die "SZ" berichtet, sollen 730 der insgesamt 1290 geplanten Stellenstreichungen auf zentrale Funktionen entfallen. Weitere 560 Arbeitsplätze müssen in der Region eingespart werden. (mb)