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Firefox nähert sich der 1.0

14.09.2004

Am heutigen Dienstag erreicht "Firefox", der Standalone-Browser der Mozilla Foundation (mit schöner neuer Website seit Ende August), voraussichtlich Versionsstand 1.0 - zunächst allerdings nur als Preview Release (PR). Dies kündigte Asa Dotzle, Community Quality Advocate des Open-Source-Projekts, am Wochenende in einem Weblog-Beitrag an. Mozilla-Sprecher Bart Decrem hat die Terminplanung bestätigt, verwies allerdings darauf, das kurzfristig entdeckte Probleme die Veröffentlichung noch verschieben könnten.

Firefox entstand - zusammen mit seinem E-Mail-Pendant "Thunderbird - aufgrund von Kritik, der ursprüngliche integrierte Internet-Client "Mozilla" auf Basis von Netscape entwickle sich immer mehr zu einem Code-Monstrum. Die früheren Namen "Phoenix" und "Firebird" mussten aufgrund von Markenproblemen drangegeben werden. Firefox gewinnt zunehmend an Popularität und wird immer öfter auch offiziell als Alternative zum Internet Explorer empfohlen - so etwa im Sommer vom US-Cert (Computerwoche.de berichtete) und erst an diesem Wochenende in der "Berliner Zeitung" vom BSI-Sprecher Michael Dickopf.

Allerdings gibt es auch nachvollziehbare Argumente dafür, dass Firefox noch nicht für den durchschnittlichen Computerbenutzer geeignet ist. Unser Kollege Wolfgang Sommergut hat darüber gerade erst auf dem Business-Weblog Cydome.de berichtet und führt dabei einen Text von Adam Kalsey an. Dieser wirft der Mozilla Foundation vor, sie arbeite immer noch viel zu sehr aus der Entwicklerperspektive, anstatt sich einmal in den Anwender hineinzuversetzen. (tc)