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Firefox 3 überholt den Internet Explorer

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Laut einer Online-Erhebung des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maas ist die Open-Source-Software "Firefox 3" der meistgenutzte Web-Browser. Demnach entfallen auf das Mozilla-Programm mehr Marktanteile als auf Internet Explorer 7 und 8. Befragt wurden über 120.000 deutsprachige Web-Surfer.
Firefox 3 führt. Aber nur, wenn man den veralteten Browser Internet Explorer 6 nicht mit einbezieht.
Firefox 3 führt. Aber nur, wenn man den veralteten Browser Internet Explorer 6 nicht mit einbezieht.
Foto: Fittkau & Maaß

Wie die Online-Befragung ergab, verwenden 40 Prozent der Internet-Nutzer das Produkt Firefox der Mozilla Foundation. Dagegen bringen es die Microsoft-Browser Internet Explorer 7 und 8 auf gut 38 Prozent (siehe auch "Internet Explorer 8"). Nimmt man die Anteile des veralteten Browsers Internet Explorer 6 hinzu, den immerhin noch fast zwölf Prozent verwenden, dominiert das Microsoft-Programm jedoch. Bisher lieferte Microsoft den Browser mit Windows aus. Das nächste Betriebssystem Windows 7 wird jedoch in Europa auch ohne Internet Explorer angeboten (siehe "Windows 7 auch ohne IE").

Der Suchmaschinenspezialist Google hatte vor einigen Monaten mit "Chrome" einen eigenen Browser ins Rennen geschickt, der bisher jedoch noch keine nennenswerten Marktanteile ergattern konnte.

Die Marktforscher hatten die Daten im Rahmen einer Online-Umfrage, der 28. WWW-Benutzeranalyse "W3B", zusammengetragen. Daran nahmen 121.233 deutschsprachige Internet-Nutzer teil. Nach Ansicht von Fittkau & Maas belegt die Studie, dass weder Microsoft noch Google aktuell Impulse für die Web-Entwicklung setzen können.

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