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Neues von Mozilla

Firefox 17 jetzt mit Social-API

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mozilla hat die stabile Version 17 von Firefox für PCs mit neuem Social-API veröffentlicht. Neues gibt es auch bei Firefox für Android und beim Mail-Programm Thunderbird.
Der Facebook Messenger, direkt integriert in Firefox über die neue Social-API.
Der Facebook Messenger, direkt integriert in Firefox über die neue Social-API.
Foto: Mozilla

Mit der neuen Firefox-Version wird einer Mitteilung von Mozilla zufolge erstmals das neue Social-API (Appilcation Programming Interface, zu deutsch Programmierschnittstelle) eingeführt. Der Nutzer kann damit seine häufig genutzten Social-Webseiten in Firefox zu integrieren. Ausprobieren kann man das bereits beim Facebook Messenger für Firefox: Dieser zeigt Benachrichtigungen, Neuigkeiten oder Kommentare bei Facebook direkt in der Symbolleiste des Browsers an, ohne dass man zwischen offenen Tabs hin- und her klicken muss.

Um den Facebook Messenger für Firefox zu nutzen, muss man die neue Firefox-Version installieren und den Facebook Messenger für Firefox auf der Facebook Seite aktivieren. Künftig soll Firefox weitere Anbieter und Features unterstützen, um das Surfen im Web zu vereinfachen und "sozialer" zu gestalten. Dabei ist Mozilla nach eigenen Angaben auf das Feedback vieler Nutzer angewiesen, um das soziale Online-Leben noch besser einbinden zu können.

Das neue Release von Firefox für Android läuft nun auch auf Smartphones mit älteren Prozessoren wie ARMv6 (in rund der Hälfte der 500 Millionen Android-Handys zu finden). Damit ist Firefox für Android für viele weitere Millionen Smartphones wie HTC "Status", HTC "ChaCha", Samsung "Galaxy Ace", Motorola "Fire XT" und LG "Optimus Q" verfügbar. Außerdem unterstützt das Update neue Funktionen, die das Surfen auf dem Handy für sehbehinderte Nutzer noch einfacher machen: Der Screen Reader TalkBack ist bereits in Firefox für Android integriert; überdies unterstützt die Android-Version erweiterte Eingabehilfen wie "Explore by Touch" und "Gesture Navigation".

Dem Mail-Client Thunderbird haben die Entwickler unter anderem ein Facelift der Menüleiste spendiert. In die ist jetzt zum Beispiel ein Menü-Button integriert, über den Nutzer die Oberfläche den eigenen Bedürfnissen anpassen und beispielsweise mehr Platz für die Email-Verwaltung schaffen können. Außerdem ist das zweite Thunderbird Extended Release (ESR) für Unternehmen erhältlich. Dieses behebt einige Sicherheitslücken und Bugs und enthält alle neuen Features, die seit Januar 2012 in den Email-Client aufgenommen wurden.