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Finnische Studie erklärt Handy-Strahlung für unbedenklich

12.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut einer Studie der finnischen Strahlenschutz- und Nuklear-Sicherheitsbehörde STUK ist die Verwendung von Mobiltelefonen unter dem Strahlungsaspekt ungefährlich. Die zwölf getesteten Geräte der Firmen Motorola, Nokia, Samsung, Siemens und Sony-Ericsson blieben deutlich unter dem vorgeschriebenen Grenzwert. Die von der Internbational Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) festgelegte Specific Absorption Rate (SAR) liegt bei zwei Watt pro Kilogramm Gehirnmasse. Der höchste Testwert betrug jedoch nur 1,2 Watt, gab Testingenieur Kari Jokela an. Die Behörde werde im

laufenden Jahr weitere Handys testen, die nach dem GSM- Standard arbeiten. Testmöglichkeiten für die künftige UMTS-Handy-Generation würden voraussichtlich im kommenden Jahr zur Verfügung stehen. Die Ergebnisse der finnischen Behörde stehen in Widerspruch zu den Testresultaten des niederländischen Forschungsinstituts TNO. Die Wissenschaftler beobachteten bei Testpersonen unter Strahlenbelastung künftiger UMTS-Netze Symptome wie Übelkeit und Kopfschmerzen. Herkömmliche GSM-Strahlung zeigte Auswirkungen auf das Gedächnis und die Reaktionszeiten der Probanden. (ba)