Open-Source-Betriebssysteme im Vergleich

Finden Sie Ihr Linux

Hans-Christian Dirscherl ist Redakteur der IDG-Medienmarke PC-WELT.
Neben populären Distributionen wie Ubuntu, OpenSuse und Red Hat gibt es Lösungen für jedes Problem: Ob für USB-Stick oder Server, als Live-System oder Windows-Ersatz: die Community füllt jede erdenkliche Lücke.

Die bekannten Distributionen wie Ubuntu Linux und Opensuse oder Mandriva haben sich in den vergangenen Jahren schnell zu komfortablen Betriebssystemen weiterentwickelt. Doch neben diesen Allzweckwaffen gibt es eine Vielzahl spezialisierter Distributionen, die die Entwickler auf bestimmte Einsatzzwecke getrimmt haben.

So gibt es beispielsweise Linux-Ausprägungen, die besonders für Kinder und für den Einsatz in Schulen geeignet sind. Außerdem hat die Open-Source-Community Linux-Distributionen im Portfolio, die speziell für die Installation auf USB-Sticks oder auf alten, eigentlich schon ausrangierten Rechnern konzipiert sind. Einige Betriebssysteme sind als reine Datenrettungswerkzeuge angelegt und eignen sich hervorragend als Notfall-Set, wenn das eigentliche Betriebssystem (sei es Windows, MacOS oder Linux) nicht mehr starten will. Zudem gibt es Live-Systeme, die sich von CD aus starten lassen. Mit ihnen ist der gefahrlose Einstieg in die Linux-Welt möglich.

Besonders interessante Einsatzmöglichkeiten bieten Linux-Distributionen, die die IT-Sicherheit gewährleisten sollen. Unter dieser Gruppe finden sich Betriebssysteme, mit denen sich leistungsfähige Firewalls auf ausgemusterten PCs einrichten lassen. Wieder andere Linux-Distributionen spüren Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Anwendungen auf. Die PC-Welt, Schwesterpublikation der Computerwoche, hat insgesamt 37 Distributionen zusammengestellt.