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Finanzspritze für Lucents Geschäftseinheit Avaya

11.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Avaya, der kürzlich von Lucent Technologies ausgegliederte Geschäftsbereich für Sprachkommunikationssysteme, hat von der Investment-Firma Warburg Pincus eine Finanzspritze in Höhe von 400 Millionen Dollar erhalten. Im Zuge des Deals bekommt der Kapitalgeber Vorzugsaktien zugesprochen, die rund fünf Prozent des gesamten Aktienbestands von Avaya entsprechen. Zudem erhält Warburg Pincus Berechtigungsscheine über 3,6 Prozent des Aktienpakets. Die Ausgliederung von Avaya soll bis zum 30. September abgeschlossen sein. Daneben hat Lucent angekündigt, einen weiteren Firmensektor, den Bereich für optische Komponenten und Netzwerk-Business, ebenfalls auszugliedern. Chief Executive Officer des neuen Unternehmens soll der 54-jährige John Dickson werden, der vorher Group President der Mikroelektronikabteilung war. Zugleich gab Lucents Geschäftseinheit für Mikroelektronik

ein fünfjähriges Forschungs- und Entwicklungsübereinkommen in Höhe von 700 Millionen Dollar mit Chartered Semiconductor Manufacturing bekannt.