"Handelsblatt"

Finanzsorgen beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

04.08.2014
Deutschlands zentrale IT-Sicherheitsbehörde hat nach Informationen des "Handelsblatts" finanzielle Probleme.

Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe alle Projekte mit externen Dienstleistern gestoppt, weil durch einen Bundestags-Beschluss rund 28 Millionen Euro im Budget des BSI vorerst eingefroren seien, schrieb die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Umfeld der Bonner Behörde. Dies betreffe rund ein Drittel des Jahresbudgets.

Michael Hange, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Michael Hange, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Foto: BSI

Das Bundesinnenministerium nannte am Montag keine Details, bestätigte aber, dass die Behörden des Bundes nach dem Beschluss der Haushälter nicht mehr auf angesparte Gelder des Vorjahres zurückgreifen können. Für das Bundesinnenministerium und seine Behörden - wie etwa das BSI - summierten sich die nicht verfügbaren Mittel auf 240 Millionen Euro. Betroffen seien allerdings sämtliche Ministerien und Bundesbehörden. Das BSI sichert die Kommunikationsnetze der Bundesregierung und berät zudem Unternehmen und Privatanwender. (dpa/tc)